Hohle Erde - Fiktion oder Realität in 21 Teilen
"Die Erde ist hohl!“ So lautete es vor einigen Jahren in Insider-Kreisen. Sogar ein NASA-Satellitenfoto vom Südpol soll dies bestätigen, das 1968 aufgenommen wurde und von der NASA geheimgehalten wird. Auf diesem lässt sich erkennen, dass es gar keinen magnetischen Pol gibt, sondern dass dort beim 83. Breitengrad stattdessen eine Öffnung existiert, die ins Innere der Erde führt. Die Erde soll innendrin einen Hohlraum haben, der entlang der Innenseite der Erdkruste sitzt. Dort soll es Kontinente, eine zentrale innerirdische Sonne und eine hochentwickelte menschliche Zivilisation geben.
Bereits im 18. Jahrhundert schrieb der Schweizer Mathematiker Leonhard Euler von einem hohlen Planeten, der eine Sonne in seinem Zentrum hat, die einer innerirdischen Menschheit Wärme und Licht spendet.
Im 19. Jahrhundert, als die Welt umrundet und alles erforscht war, machte der Mensch sich daran, das letzte Stück der Erde, das er noch nicht betreten hatte, zu entdecken: Die eisigen Wüsten der Arktis. 1818 verbreitete der amerikanische Ex-Offizier John Cleves Symmes die Kunde, die Erde sei hohl und innendrin bewohnbar. Keiner hörte ihm zu, und niemand wusste, woher er das hatte. Ermüdet von seinem Kampf um Anhörung beim Senat, starb er 1829, ohne dass eine Expedition zum Pol stattgefunden hatte. Doch im selben Jahr machten zwei Menschen die Reise, die Symmes nicht mehr vergönnt gewesen war: Die beiden Skandinavier Jens und Olaf Jansen gerieten, ohne es zu merken, ins Erdinnere und lebten zwei ganze Jahre bei einer Menschheit, die uns weit überlegen sein soll. Nur Olaf Jansen überlebte die Reise. Nachdem er von seinem Abenteuer erzählt hatte, verbannte man ihn für 28 Jahre in eine geschlossene Irrenanstalt.
Jules Verne verfasste zur gleichen Zeit seinen Roman „Reise zum Mittelpunkt der Erde“. Zwei weitere Romane anderer Schriftsteller erzählten ähnliche Geschichten.
1827 stieß der Engländer Parry bis auf 82°47´nördliche Breite vor. 1881 erreichte sein Landsmann Marckham 83°20´. Etliche weitere Forscher versuchten ebenfalls, bis zum 83. Breitengrad vorzudringen, doch nie erreichten sie ihn ganz. Der Norwege Fritjof Nansen hatte auf seiner Suche nach dem Pol immerhin den 86. Breitengrad erreicht. Er begegnete einem unerklärlichen Phänomen: Um die Mittagszeit sah er eine schwach rot glimmernde Sonne, die wie eine Scheibe aussah, flach und durchzogen war von ungleichmäßigen schwarzen Streifen. Außerdem fand er es seltsam, dass, je nördlicher er kam, es umso weniger Eis gab. Am 3.8.1894 notierte er in sein Tagebuch: “Wir haben heute Fuchsspuren gesichtet. Das Klima ist überraschend mild, zum Schlafen beinahe zu warm.“
Der Amerikaner Isaac-Israel Hayes reiste 1869 nach Grönland, um die im Nordwesten gelegenen Länder von Ellesmere und Grinnel zu erforschen. In sein Tagebuch notierte er: „78°71´ nördliche Breite. Ich habe einen gelben Schmetterling gesehen, und – wer würde das glauben – einen Moskito. Außerdem zehn Motten, drei Spinnen, zwei Bienen und zwei Fliegen.“ All diese Insekten dürfte es dort eigentlich gar nicht geben. Der Journalist Charles F. Hall lebte 1860-62 bei den Eskimos. Er schrieb: „Es ist viel wärmer als erwartet und hat weder Schnee noch Eis. Das Land ist voller Leben: Robben, Wild, Gänse, Enten, Bisame, Hasen, Wölfe, Füchse, Bären, Rebhühner, Lemminge und vieles mehr.“ Auch andere Arktisforscher sahen Bären, die im Winter nordwärts zogen anstatt südwärts, und Füchse, die in Richtung Pol laufen, ganz offensichtlich gut genährt. 1902 berichteten die Teilnehmer der „Discovery“-Expedition, dass sie um die 2000 Kaiserpinguine am Südpol gesehen hätten. Am 20.7.1911 sahen die Forscher denselben Platz wieder, doch statt 2000 hatte es nur mehr etwa 100 Kaiserpinguine. Wo waren sie? Niemand konnte bislang nachweisen, wohin sie sich verzogen hatten. Genauso die Vögel, die Jahr für Jahr auf ihrem Flug zum Pol beobachtet werden und die Jahr für Jahr in der warmen Zeit wieder vom Pol zurückkehren: Wo haben sie überwintert? Ein weiteres Rätsel war die Verfärbung des Schnees. Auf einmal war er schwarz, rot, grün oder gelb gefärbt. Nach Untersuchungen des Schnees fand man heraus, dass Vulkanasche den Schnee schwarz und Blütenpollen ihn rot, grün und gelb gefärbt hatte. Zudem fand man heraus, dass die Pollen von Pflanzen stammten, die keiner kennt! Robert McClure (1807-1873) traf auf Treibholz. Die entwurzelten Bäume kamen sogar noch aus dem Norden. Treibholz am Nordpol, das gen Süden zieht!
Nansen und Hall beschrieben beide, dass sie hinter dem 83. Breitengrad anstatt auf Packeis auf offenes Meer gestoßen waren. Außerdem entdeckten Nansen sowie Jens und Olaf Jansen, dass sich einige Meter hoch über das salzige Meerwasser eine Lage von reinstem Süßwasser geschoben hatte.
Höchst umstritten ist der angebliche Nordpolentdecker Robert E. Peary, der am 6. April 1909 am Pol gewesen sein will. Er gab an, den Pol mit Hundeschlitten auf der Eiskappe erreicht zu haben. Doch an genau diesem Ort befindet sich offenes Meer. Weder er noch sein Konkurrent Frederick A. Cook, der behauptete, den Nordpol schon am 21. April 1908 erreicht zu haben, konnten jemals beweisen, was sie berichteten.
Eingestellt von Mar Ale Lund am 4/22/2010 "
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