von thom am Mo 30. Nov 2009, 10:57
Die Analyse - Wichtigkeit des Wassers und damit der Wasserspeicherfähigkeit des Bodens - halte ich für richtig.
Ich würde den Geohumus aber trotzdem nicht kaufen, weil ich weiss, wie man das hinbekommt, ohne Geld dafür auszugeben:
1. Man gestaltet die Oberfläche so, das Mulden entstehen, in denen das Wasser versickert, damit es nicht vom Grundstück wegläuft.
2. Man bringt eine Mulchschicht auf (Materialien, die langsam verrotten und durch ihre Struktur Wasser speichern, z.B. Stroh oder Laub,
es gehen auch Pappkartons)
3. Wenn man Kompost hat, kommt der auf den Boden, aber unter die Mulchschicht.
4. In dem Maße, wie die Mulchschicht verrottet, bringt man immer wieder neuen Mulch auf.
3. kann man auch weglassen, weil sich die Mulchschicht nach und nach in Humus verwandelt. Mit Kompost
gehts nur ein bißchen schneller.
Der Preis 14,88EUR pro Kilo Geohumus ist eine Frechheit, der Bursche hat "Let's make money" auf der Fahne.
Ich habe auf der Seite nichts gefunden, wieviel kg man pro Hekar von dem Granulat braucht, wohl aber, daß damit die Wüsten
der Welt begrünt werden sollen. Auch nichts über die Haltbarkeit, sprich, wie lange dauert es, bis es sich zersetzt hat und die Wirkung wieder aufhört.
Ich würde auch gerne wissen, aus welchem Material es besteht, ehe ich es in meinem Garten werfe. Ich vermute Zellulose (wg Weiterentwicklung Babywindel),
aber da habe ich nichts gefunden.
Ich schenke jedem 10kg von meinem Kompost, der möchte, und daß der weniger als 1kg vom Geohumus speichert, möchte ich erstmal sehen.
Die Nichtzusammenarbeit mit dem Schlechten gehört ebenso zu unseren Pflichten wie die Zusammenarbeit mit dem Guten. (Gandhi)