Ich bin am überlegen, ob ich mir den nicht mehr anschaue.
Als Robert Jay Lifton in den 1970er-Jahren seine Studien über Nazi-Ärzte begann und sich mit einigen von ihnen in Deutschland traf, war er vor allem über deren hohen Lebensstandard verwundert, der zum Ausdruck brachte, dass sie nie für ihre Taten während des "Dritten Reichs" zur Verantwortung gezogen wurden. Bei seinen Gesprächen mit diesen Schergen des mörderischen Regimes begegnete Lifton auch nie einem Gefühl von Reue. Diese Nazi-Ärzte waren schlicht und einfach aus zentralen Positionen in Konzentrations- und Vernichtungslagern wie Auschwitz in eine bürgerliche Nachkriegs-Wohlstandsexistenz gewechsel
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